Sammlung

"Cannelirter Steinkohlen-Ofen" um 1850
vmtl. Rheinböllerhütte/Rheinböllen

Sechsteiliger Säulenofen in spätklassizistischer Aufmachung, für kurzflammige Brennstoffe. Zylindrischer, randverstärkter Aschenkastensockel mit einschiebbarem Aschenkasten. Auf gewulsteter Basis dreiteiliger Hauptkörper:
Unterbau In kannelierter Ausführung, mit schwerem „Futter“ und Rundrost im Brennraum sowie formintegrierter Zuluftklappe. Niedriger Schmuckzylinder mit randverzierter Feuerungstüre und Schwerkraftverschluss. Ebenfalls kanneliertes Zylinderteil mit Schrägrohrstutzen. Geschlossenes, leicht geschwungenes Kapitell mit umlaufend stilisiertem Blattwerk.
Vergleichbare Säulenarchitektur findet sich auch noch bei den speziell für den „Steinkohlebrand“ durch verbesserte Tür- bzw. Zuluftsysteme optimierten Unterbauten der sog. gefertigten „Regulir Füllöfen“ gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Höhe: 100,5 cm
Durchmesser: max. 35 cm
Gewicht: 50 kg
Brennstoff: H, T, LK,KK
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